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EDGE

Wesentliches vorweg: Datenübertragungstechnik im 2G-Netz.

Wer sich näher mit EDGE beschäftigt, stößt schnell auf den Begriff. Datenübertragungstechnik im 2G-Netz.

Definition und Einordnung

EDGE ist die Erweiterung von GPRS und erreicht theoretisch bis zu 220 kBit/s. In der Praxis liegen die Werte deutlich darunter. EDGE springt an, wenn 4G oder 5G nicht verfügbar sind. Für zeitgemäßes Surfen ist es zu langsam, für Textnachrichten und E-Mail-Push reicht es.

In der Praxis

Wer die verwandten Begriffe kennt, ordnet den Punkt schneller ein. In der Praxis wirkt sich das so aus: Verwandt sind unter anderem folgende Begriffe:

Im Markt-Kontext

Der Regulierungsrahmen wird vor allem durch das Telekommunikationsgesetz und die EU-Verordnungen gesetzt. Zentrale Akteurin ist die Bundesnetzagentur in Bonn: Sie versteigert Frequenzen, teilt Rufnummernblöcke zu und schlichtet in Streitfällen zwischen Kunden und Anbietern kostenfrei.

Was Verbraucher tun können

Beim Wechsel des Anbieters ist die Rufnummernmitnahme die häufigste Fehlerquelle. Fällt sie durch — etwa wegen abweichender Namensschreibweise zwischen altem und neuem Anbieter — kann die Verzögerung Wochen kosten. Praktisch: Beim alten Anbieter das Portierungs-Datenblatt anfordern, bevor Sie den Auftrag beim neuen Anbieter erteilen.

Kleiner Hinweis

Die Rufnummer lässt sich bis 3 Monate nach Vertragsende noch portieren.

Häufige Fragen

Rund um dieses Thema tauchen immer wieder dieselben Fragen auf.

Muss ich mein Handy vom Anbieter kaufen?

Nein. Bei SIM-only-Tarifen bringen Sie Ihr eigenes Handy mit (BYOD). Wichtig: SIM-Lock prüfen und die vom Handy unterstützten Frequenzbänder mit dem Netz abgleichen.

Was passiert mit meinem Vertrag im Todesfall?

Die Erben haben ein Sonderkündigungsrecht binnen sechs Wochen nach Kenntnis des Todesfalls. Der Anbieter braucht dazu eine Sterbeurkunde.

Welches Netz habe ich?

Aus der Vorwahl lässt sich das ursprüngliche Netz ableiten, bei portierten Nummern nur über eine HLR-Abfrage das aktuelle.

Was ist 5G Standalone?

Reines 5G ohne LTE-Anker. Erst damit werden Funktionen wie Network Slicing und volle Latenz-Vorteile möglich.

Wie oft muss ich meine Prepaid-Karte nutzen?

Bei den meisten Anbietern reicht alle 6 Monate eine kostenpflichtige Nutzung, sonst wird die Karte deaktiviert. Prüfen Sie die individuellen Bedingungen Ihres Anbieters.