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Prepaid-Tarif

Die Kurzantwort: Vorbezahlte SIM ohne Grundgebühr und ohne Vertragsbindung.

KategoriePrepaid
ZielgruppeWenignutzer, Kinder, Zweitkarten, Kostenkontrolle-orientierte
Kostenrahmen3 bis 20 Euro pro Aufladezeitraum

Was diese Tarif-Art auszeichnet

Prepaid-Karten laden Sie vor der Nutzung mit Guthaben auf und bezahlen nur, was Sie verbrauchen. Es gibt keine Grundgebühr, keine Vertragslaufzeit und keine Bonitätsprüfung. Für Wenignutzer, Kinder, Zweitkarten oder Auslandsaufenthalte oft die beste Wahl. Nachteil: geringere Netzpriorität bei Überlastung. Prepaid-Anbieter mit Allnet-Flat-Optionen bewegen sich preislich auf Niveau der Postpaid-Discounter.

Was das für Verbraucher bedeutet

Für die Kostenkontrolle bewährt sich Prepaid besonders bei Kindern, älteren Menschen und Zweitgeräten. Ohne Grundgebühr, ohne Vertragslaufzeit, ohne Bonitätsprüfung — dafür mit geringerer Netzpriorität bei Überlastung. Bei aktuellen Prepaid-Angeboten mit 5G-Zugang liegt der Preisunterschied zu vergleichbaren Postpaid-Tarifen kaum noch bei mehr als wenigen Euro.

Bei den Kosten gilt eine Faustregel:

Die TKG-Reform vom Dezember 2021 hat die Verbraucherposition spürbar gestärkt. Kernpunkte: Verträge verlängern sich nur noch um höchstens einen Monat statt um ein ganzes Jahr, sind danach monatlich kündbar. Bei Minderleistung gibt es ein Recht auf Preisminderung oder Sonderkündigung. Portierungen sind ausnahmslos kostenlos.

Worauf zu achten ist

Das Vertragsende wird oft übersehen — im Kundenportal genau nachsehen.

Häufige Fragen

Verbraucher stellen zu diesem Punkt häufig folgende Fragen.

Wie groß muss mein Datenvolumen sein?

Für Wenignutzer reichen 3 bis 5 GB, für Streaming-Fans sollten 20 GB und mehr eingeplant werden. Vielnutzer greifen zu Unlimited-Tarifen.

Kann ich meine Handynummer behalten, wenn ich kündige?

Ja. Beauftragen Sie parallel zur Kündigung die Rufnummernmitnahme beim neuen Anbieter.

Was ist Data Sharing?

Beim Data Sharing teilen sich mehrere Karten eines Vertrags dasselbe Datenvolumen. Bei Familientarifen sinnvoll, wenn nicht jeder Nutzer sein eigenes Kontingent braucht.

Kann ich meine Rufnummer nach der Portierung wieder zurück wechseln?

Ja. Rufnummern können mehrfach portiert werden. Jeder Wechsel muss aber ordentlich mit Kündigung des alten und Portierungsauftrag beim neuen Anbieter erfolgen.

Was passiert, wenn mein Handy zu langsam ist?

Bei erheblicher Minderleistung nach § 57 TKG dürfen Sie mindern oder außerordentlich kündigen. Die BNetzA-App liefert den offiziellen Nachweis.