5G Non-Standalone (NSA)
Kurz gesagt: 5G-Ausbaustufe, die auf einem LTE-Anker aufsetzt.
Wer sich näher mit 5G Non-Standalone (NSA) beschäftigt, stößt schnell auf den Begriff. 5G-Ausbaustufe, die auf einem LTE-Anker aufsetzt.
Worum es geht
Non-Standalone-5G verwendet weiterhin das LTE-Kernnetz und schaltet 5G-Funkzellen als Ergänzung dazu. Das war die erste Ausbaustufe von 5G in Deutschland und ist heute in vielen Regionen die real gelieferte Variante. NSA ist schneller als LTE, erreicht aber nicht die volle Funktionsvielfalt von SA.
Praktische Auswirkung
Der Zusammenhang mit anderen Bereichen des Mobilfunks ist eng. Für Verbraucher bedeutet das: Verwandt sind unter anderem folgende Begriffe:
- 5G — Fünfte Generation des Mobilfunkstandards, in Deutschland flächendeckend im Ausbau.
- 5G Standalone (SA) — Reines 5G ohne LTE-Anker, mit voller Nutzung der neuen Netzarchitektur.
- 4G / LTE — Vierte Mobilfunkgeneration, seit 2010 in Deutschland, immer noch weit verbreitet.
Im Markt-Kontext
Der Regulierungsrahmen wird vor allem durch das Telekommunikationsgesetz und die EU-Verordnungen gesetzt. Zentrale Akteurin ist die Bundesnetzagentur in Bonn: Sie versteigert Frequenzen, teilt Rufnummernblöcke zu und schlichtet in Streitfällen zwischen Kunden und Anbietern kostenfrei.
Was Verbraucher tun können
Beim Wechsel des Anbieters ist die Rufnummernmitnahme die häufigste Fehlerquelle. Fällt sie durch — etwa wegen abweichender Namensschreibweise zwischen altem und neuem Anbieter — kann die Verzögerung Wochen kosten. Praktisch: Beim alten Anbieter das Portierungs-Datenblatt anfordern, bevor Sie den Auftrag beim neuen Anbieter erteilen.
Bei EU-Reisen keine Auslandsoption buchen — Roam like at home reicht.
Häufige Fragen
Rund um dieses Thema tauchen immer wieder dieselben Fragen auf.
Was ist eine eSIM?
Eine eSIM ist ein fest verbauter Chip im Smartphone, auf dem Mobilfunkprofile digital aktiviert werden — kein Warten auf eine Plastikkarte mehr.
Was ist eine Fair Use Policy?
Ein Volumen-Limit beim EU-Roaming, damit Auslandsnutzer den deutschen Tarif nicht dauerhaft von außen nutzen.
Muss ich mein Handy vom Anbieter kaufen?
Nein. Bei SIM-only-Tarifen bringen Sie Ihr eigenes Handy mit (BYOD). Wichtig: SIM-Lock prüfen und die vom Handy unterstützten Frequenzbänder mit dem Netz abgleichen.
Was passiert mit meinem Vertrag im Todesfall?
Die Erben haben ein Sonderkündigungsrecht binnen sechs Wochen nach Kenntnis des Todesfalls. Der Anbieter braucht dazu eine Sterbeurkunde.
Welches Netz habe ich?
Aus der Vorwahl lässt sich das ursprüngliche Netz ableiten, bei portierten Nummern nur über eine HLR-Abfrage das aktuelle.