5G
Wesentliches vorweg: Fünfte Generation des Mobilfunkstandards, in Deutschland flächendeckend im Ausbau.
Beim Blick auf Tarifdetails begegnet einem 5G häufig. Fünfte Generation des Mobilfunkstandards, in Deutschland flächendeckend im Ausbau.
Definition und Einordnung
5G bezeichnet die fünfte Mobilfunkgeneration, in Europa nach dem 3GPP-Standard Release 15 und höher. Sie ermöglicht theoretisch mehrere Gigabit pro Sekunde, kurze Latenzen und viele parallel verbundene Geräte. In der Praxis hängt die tatsächlich erreichbare Geschwindigkeit stark vom Netzausbau am Aufenthaltsort und vom Frequenzband ab. Für den Zugang zum 5G-Netz braucht es ein 5G-fähiges Endgerät und einen Tarif, der 5G freigeschaltet hat.
In der Praxis
Wer die verwandten Begriffe kennt, ordnet den Punkt schneller ein. In der Praxis wirkt sich das so aus: Verwandt sind unter anderem folgende Begriffe:
- 4G / LTE — Vierte Mobilfunkgeneration, seit 2010 in Deutschland, immer noch weit verbreitet.
- 5G Standalone (SA) — Reines 5G ohne LTE-Anker, mit voller Nutzung der neuen Netzarchitektur.
- 5G Non-Standalone (NSA) — 5G-Ausbaustufe, die auf einem LTE-Anker aufsetzt.
- Frequenzband — Zuweisung des Funkspektrums, das ein Netz nutzt.
- VoLTE — Sprachtelefonie über das 4G-Netz.
Im Markt-Kontext
5G kam 2019 in Deutschland auf den Markt und ist seit 2024 in Ballungsräumen weit verbreitet. Die Ausbaustufen Non-Standalone (auf LTE aufbauend) und Standalone (5G-Kern) laufen parallel. Bei Standard-Tarifen ist der 5G-Zugang inzwischen üblich, auch bei vielen Discount-Marken.
Was Verbraucher tun können
Die Netzabdeckung am Wohnort ist ein Kriterium, das viele Verbraucher unterschätzen. Bevor Sie einen 24-Monats-Vertrag abschließen, prüfen Sie die Netzkarte des betreffenden Anbieters für Ihre Adresse. Alle vier Netzbetreiber stellen dafür kostenlose Online-Werkzeuge bereit, ergänzt durch Erfahrungswerte aus Netztests.
Bei zu langsamem Netz hilft die BNetzA-App als offizieller Nachweis.
Häufige Fragen
Diese Fragen erreichen uns rund um das Thema besonders oft.
Was ist der Unterschied zwischen einem Discounter und einem MVNO?
Ein Discounter ist ein Reseller, der Tarife eines Netzbetreibers vertreibt. Ein echter MVNO hat zusätzlich eigene Vermittlungstechnik und eigene Rufnummernbereiche.
Wie lange dauert der Anbieterwechsel?
Der eigentliche Wechsel dauert oft nur wenige Werktage. Mit Portierung und Zusendung der neuen SIM sollten Sie etwa 1 bis 2 Wochen einplanen.
Was kostet ein guter Handytarif 2026?
Preislich reichen die Angebote von 5 Euro Prepaid-Discountern bis 60 Euro für Unlimited-Tarife der Netzbetreiber.
Was ist der Unterschied zwischen Netzbetreiber und MVNO?
Ein Netzbetreiber besitzt ein eigenes Netz. Ein MVNO mietet Kapazitäten bei einem Netzbetreiber und vermarktet unter eigener Marke.
Gibt es Handytarife ohne Vertragslaufzeit?
Ja. Monatlich kündbare Tarife gibt es bei fast allen Anbietern, meist etwas teurer als 24-Monats-Verträge, dafür jederzeit beendbar.